Das Mangeln von Haushaltswäsche wird seit dem
Altertum praktiziert.
Die zu glättenden Wäschestücke wurden zunächst eingesprengt und dann um eine
etwa einen Meter lange, armdicke Holzrolle gewickelt. Während diese Rolle
meistens auf dem Küchentisch lag, wurde das Mangelholz so lange unter stetigen
Druck darauf hin und her bewegt, bis alle Knitter aus der Wäsche entfernt waren.
Ein weiterer Entwicklungsschritt war die Einführung der Kastenmangel.
Dabei
handelt es sich um große Buchenholzkästen, die zur Beschwerung mit Feldsteinen
gefüllt waren. Diese Kästen hatten eine Länge von bis zu zehn Metern, bei einer
Breite von zweieinhalb Metern. Um diese tonnenschwere Last anzuheben, waren
solche Kästen an beiden Seiten in der Mitte mit Zahnrädern und Zahnstangen
versehen. Sowohl ihre Unterseite als auch der Boden darunter waren mit
parkettähnlichen Buchenholzbrettern belegt. Auch hier wurde das zu glättende Gut
um die Holzrollen gewickelt, worauf die geläufige Bezeichnung "Rolle" zur
zurückzuführen ist.
Je nach Größe wurden diese Kästen mittels eines Handschwungrades oder
elektromotorisch hin und her bewegt.
Die Kastenmangeln sind ihrer umständlichen Handhabung wegen nur noch vereinzelt
im Gebrauch. Dieser Tatsache Rechnung getragen wurden vor ca. 35 Jahren die
ersten Modelle der elektromotorischen Tischmangel mit einer Arbeitsbreite von
68/80 cm auf dem Markt gebracht, dessen kontinuierliche Weiterentwicklung
in der Modellreihe 801WA® seinen derzeitigen Höhepunkt findet.
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